Das neue Jahr hat begonnen. Und es geht rund in Aachen: Schlägereien – Widerstandshandlungen – Bedrohungen – Messer – Verletzte- …

Bereits drei Mal

Sonntag       – 05. Januar – 03.20 Uhr im Bereich Dahmengraben,

Freitag         – 10. Januar  – 18.30 Uhr im Bereich Aquis Plaza,

Donnerstag  -16. Januar –  00.37 Uhr im Ostviertel/ Scheibenstraße,…..

hatte die Aachener Polizei zum Anfang des neuen Jahres alle Hände voll zu tun. Sie durfte sich unter Hinzuziehung verfügbarer Polizeikräfte im Großaufgebot mit Jugendlichen und sogenannten jungen Erwachsenen im wahrsten Sinne des Wortes „herumschlagen“. Pöbeleien und Beschimpfungen inklusive.

Ganz normale Polizeiarbeit sagen die einen – die Verharmloser und Unbelehrbaren -, die Lebens-Realitäten aus ideologischer Verblendung ablehnen. Heile Welt, Augen zu, wir schaffen das, alles wird gut…!

Die anderen – besorgte, verängstigte Bürger und vor allem die betroffenen Ordnungskräfte vor Ort- dürften von gefährlicher Schwerstarbeit  im Kampf gegen Gruppen von “jungen Männern“ reden, die sich zusammengefunden haben, um in Revierkämpfen untereinander Stärke zu zeigen – respektlos, kriminell, den Rechtsstaat verhöhnend.

Der Kampf um die Straßenhoheit der Banden scheint Fahrt aufzunehmen und lässt für den Sommer nicht Gutes erwarten. Die Polizei tappt weitestgehend noch im Dunkeln (so die eigenen Verlautbarungen). Dabei dürfte eines der offenen Geheimnisse sein, dass Unmengen von Drogen im Umlauf sind und gewisse kriminelle Subkulturen Anspruch auf den lukrativen Alleinvertrieb angemeldet haben. Bei Vielen derer übersteigt der Erlös aus Drogenverkauf die Sozialstütze, die gerne nebenher mitgenommen wird.

Leider durften die Aachener Bürger erst Tage später von diesen negativen und beunruhigenden Vorfällen erfahren – Scheibchenweise in Salamitaktik, da besser verdaulich, um bloß nicht irgendeinen Zusammenhang erkennen zu können. Ruhe als oberste Bürgerpflicht. Dabei wäre es an der Zeit, mehr über die Täter zu erfahren. Und zu hoffen, dass der Polizei kurzfristig die richtige Strategie einfällt: Mit hohem Personaleinsatz den Kriminellen auf den Füßen stehen, repressiv an allen Brennpunkten. Keine Toleranz der Intoleranz!

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