Zum Umgang mit der AfD – „Wehrhafte Demokraten“

Aachener Nachrichten vom 12.02.2020 – Kommentar von Joachim Zinsen[Link]

Kommentar und Replik von Wolfgang Palm

So kennt man ihn und so achtet man ihn – zumindest in linksbürgerlichen bis linksextremen Kreisen – : Den Aachener Journalisten Joachim Zinsen.

Als linker Hardliner und bekennender AfD- Feind ist er zu einem gewichtigen Sprachrohr des Aachener Medienhauses geworden. Und darf deshalb wieder mal als personifizierte, journalistische Hypermoral sein gefährliches Spiel betreiben.

Den politischen Gegner oder besser gesagt “politischen Feind“ übergießt er mit diskreditierenden Begriffen:

Die AfD als blau-braune Partei? …und das arrogant- beleidigte Auftreten ihrer Führungsfiguren (nicht nur) in TV-Talkshows ist weder bürgerlich noch konservativ, sondern schlichtweg abstoßend.

Auch wenn Zinsen der CDU und der FDP eine Mitschuld im “ Schmierentheater von Erfurt“ und dem “ schäbigen Wahlspektakel in Thüringen“ zuweist,

der Feind steht rechts, rechts und nochmal rechts:

… Die AfD ist keine Alternative…Sie will mit billigen Tricks nur die demokratische Kultur zersetzen… Keine Sympathien für Neofaschisten vom Schlage eines Björn Höcke…

„Nicht nur ihre Spitze (CDU), sondern alle Parteigliederungen müssen die AfD klar und deutlich ächten.

Wer, wie Zinsen, einen großen Bevölkerungsanteil Andersdenkender aus dem Umfeld eines politischen Gegners (AfD) ächten möchte, der zeigt sein wahres faschistisches Gesicht, zeigt keine Empathie, setzt auf politische Dominanz und ist stets überzeugt, immer Recht zu haben.

Wer, wie Zinsen, seine Leser öffentlich zur Ächtung demokratisch legitimierter Mitbewerber um politische Verantwortung und Ämter aufruft, sät Hass.

Es ist der gleiche Hass und die gleiche Hetze, die er den Unterstützern der Volkspartei AfD naserümpfend und angeekelt immer wiederkehrend vorwirft.

Unsere deutsche Geschichte lehrt uns, nicht zu ächten.

Ächten bedeutet nämlich nichts Anderes als Individuen oder Gruppen zu isolieren, zu brandmarken, zu verdammen, politisch auszuschalten.

Journalistische Verrohung und illiberale Geisteshaltung

Zinsens Kommentar sollte uns die Augen öffnen kritisch zu hinterfragen, was linksideologisch verblendete Geisterfahrer in ihrer Wirkmächtigkeit als Zeitungsjournalist bezwecken möchten und bewirken können. Es geht um die Spaltung der Gesellschaft in Gut und Böse. Rechts böse, links gut.

Zinsen hat seinem Berufsstand mit seinem Kommentar keinen Gefallen getan. Das Auffordern zur Ächtung Andersdenkender zeugt nicht nur von persönlicher, journalistischer Sprachverrohung, sondern auch von seiner illiberalen Geisteshaltung.

Hass ist wie ein Nagel. Je öfters man darauf klopft, desto tiefer sitzt er.         

-Wolfgang Benz-

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